2018

 

Februar

 

Tolle Leistungen unserer Jüngsten beim Hallensportfest in Oberzier

Am vergangenen Samstag fand für die Leichtathleten der Altersklassen U8 bis U12 der erste Hallenwettkampf des Jahres in Oberzier statt. Mit einer Teilnehmerzahl von 17 Kindern, also noch einmal mehr als im vergangenen Jahr, präsentierte sich der DTV nicht nur quantitativ in bester Form. Drei erste, fünf zweite und zwei dritte Plätze sowie viele weitere tolle Ergebnisse und Platzierungen sprechen für sich und waren für alle Beteiligten Anlass zur Freude.

Besonders hervorzuheben sind hierbei in der weiblichen Konkurrenz wohl die Leistungen zweier WU12 Athletinnen. Johanna Boving und Lynn Knödler belegten im Weitsprung sowie im 30m Sprint jeweils die ersten beiden Plätze. Lynn verbesserte sich mit ihrer Siegesweite (3,50m) im Weitsprung zum vergangenen Jahr um mehr als einen halben Meter. Johanna, die im Weitsprung noch hinter ihrer Vereinskollegin platziert war, sicherte sich, nachdem sie bereits als Zeitschnellste aus den Vorläufen hervorgegangen war, in 5,6sec den Sieg im Endlauf. Lynn sprintete auf Platz 2 in 5,8sec.

Eine weitere gute Platzierung gelang Eva Roeb, die im 30m-Sprint der WU12 Dritte wurde. Ein erfreuliches Ergebnis, da sie erst seit Kurzem in der Leichtathletik aktiv ist und ihren ersten Wettkampf überhaupt bestritt.

Auch die männlichen Teilnehmer zeigten tolle Leistungen. So siegte Jonathan Boving in seiner Altersklasse, der MU12, im Sprint (5,2sec) und wurde zweiter im Weitsprung (3,60m). Jona Mikolajczak wurde über die 30m in 5,7sec Zweiter der MU10.

In der Altersklasse der jüngsten Teilnehmer, der U8, stachen Oliver Dresbach mit zwei vierten Plätzen (2,40m, 6,3sec) sowie Carla Schröder im Weitsprung mit einem zweiten (2,32m) und im Sprint mit einem dritten Platz (6,6sec) heraus.

Außerdem gingen in der U12 Alexandra Briel, in der U10 Erik Schierhorn, Liam Hall, Chiara Malsbender, Sofie Surmann und Frieda Bücken und in der U8 Jule Knödler, Moritz Steigers und Maximilian Knödler an den Start.

Diese Ergebnisse sind für uns als Trainer natürlich nicht nur grundsätzlich sehr erfreulich, sondern besonders in Bezug auf die Vorbereitung auf einen solchen Wettkampf interessant, da sie zum einen den Trainingsfleiß der Kinder wiederspiegeln und uns zum anderen ein positiven Rückschluss auf unsere Trainingsgestaltung erlauben.

Abgesehen davon freut es uns fernab der Leistung vor allem zu sehen, wie viel Spass der Sport den Kindern bereitet. Sie zeigen sich stets motiviert und bemühen sich das im Training Gelernte bestmöglich umzusetzen. Dass ihnen eben dies schon sehr gut zu gelingen scheint haben die jüngsten Athleten unseres Vereins klar unter Beweis gestellt. Sie unterstützen sich gegenseitig und freuen sich über den Sieg und die guten Ergebnisse ihrer Trainingskollegen fast genau so sehr, wie über die Eigenen.

Der Hallenwettkampf in Oberzier kann also zusammenfassend als ein voller Erfolg und geglückter Start in das neue Leichtathletikjahr betrachtet werden, der eine erfolgreiche Saison 2018 erahnen lässt.

Weitere Ergebnisse:

MU12: Eva Roeb (3,40m/5,3sec), Alexandra Briel (3,25m/5,9sec)

MU10: Jona Mikolajczak (2,75m/5,7sec), Erik Schierhorn (2,65m/6,4sec), Liam Hall (2,30m/6,8sec)

WU10: Chitra Malsbender (2,80m/6,5sec), Sofie Surmann (2,52m/6,3sec), Frieda Bücken (2,08m/6,5sec)

MU8: Alexander Hamacher (2,00m/6,8sec), Max Knödler (1,00m)

WU8: Jule Knödler (1,95m/6,8sec)

Gesamtergebnisse

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NRW-Hallenmeisterschaft in Dortmund

für die NRW-Jugendhallenmeisterschaft in Dortmund hatten sich Christelle Younga, Nicola Kondziella, Till Freyschmidt und Henrik Röhlich qualifiziert.

Christelle Younga, die gute Chancen im Kugelstoßen gehabt hätte, konnte aus familiären Gründen nicht teilnehmen. Till Freyschmidt hatte schon bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen Probleme mit einer Verletzung und verzichtete daher auf einen Start im Weitsprung und Hochsprung.

Nicola Kondziella und Henrik Röhlich nahmen aber ihre Starts wahr, sodass der DTV seine Farben bei den NRW-Meisterschaften vertreten konnte.

Nicola mit Einstellung ihrer Bestzeit über 60 m

Nicola musste allerdings diesmal auf das Coaching ihres Trainers Pitt Freyschmidt verzichten und tat sich beim Weitsprung auch sehr schwer, nach zwei ungültigen Versuchen gelang ihr leider nur ein Sicherheitssprung mit 3,49 m, 2 m unter der Siegesweite von den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen. Damit konnte sie sich jedoch nicht für den Endkampf qualifizieren. Dazu kam noch erschwerend hinzu, dass sie den Weitsprung kurz unterbrechen musste, um am B-Endlauf über 60 m teilzunehmen. Hier lief es allerdings viel besser für sie, obwohl der Lauf noch mal wiederholt werden musste, weil die Zeitmessanlage ausgefallen war. Im Vorlauf qualifizierte sie sich mit 8,18 s für den B-Endlauf, den sie dann im 2. Versuch mit Einstellung ihrer Bestzeit von 8,08 s als 10. von 26 Teilnehmerinnen beendete. Nicola, die im ersten U18 Jahr ist, wird sich mit Sicherheit noch weiter steigern und im nächsten Jahr um den Sieg springen und laufen.

Henrik Siebter mit persönlicher Bestzeit

Henrik, der im ersten U20 Jahr ist, hatte im 3000m Lauf starke Konkurrenz. Von den 10 Teilnehmern waren vier Läufer vom älteren Jahrgang 1999, die auch das Tempo bestimmten. Henrik lief in dem insgesamt leistungsmäßig sehr gut besetzten Lauf zunächst am Ende des Feldes taktisch klug mit und teilte sich den Wettkampf gut ein. Im Verlauf des Rennens konnte er noch drei Plätze gut machen und lief mit einem schnellen letzten Km (3:01 Minuten) auf den 7. Platz. Dass er dabei auch noch mit einer persönliche Bestzeit von 9:12,81 Minuten belohnt wurde, damit hatte er und sein Trainer Frank Paschke nicht gerechnet. Bekanntlich sind ja die Hallenzeiten bei den längeren Strecken immer langsamer als die Freiluftzeiten, sodass ihm draußen schon eine Zeit von knapp über 9 Minuten zuzutrauen ist.

 

Frank Paschke (Trainer) und Henrik Röhlich

 

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Januar

 

Marthon-Lauf in Kevelaer und diverse andere Volksläufe im Januar

 

Am Marathonlauf in Kevelaer nahm bereits am 7.1.18 Doris Peitz erfolgreich teil. In ihrer Altersklasse W55 wurde sie in der Zeit von 4:38,56 h Vierte.

An zwei Crossläufen in Gillrath (6.1.) über 4,6 km und in Straberg (20.1.) über 2,6 km siegte Jasmin Gurski beide mal in der WJ U20.

Am 21.1. nahm Vladislav Heintz in Köln-Portz an einem 10 km Lauf teil und konnte in 37:03 min. in seiner AK M35 den 5. Platz erzielen.

Am letzten Wochenende (28.1.) lief Uwe Greif den Halb-Marthon in Pulheim. In seiner AK M50 finishte er in der Zeit von 1:45:25 h.

 

Uwe Greif

 

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Licht und Schatten bei den Nordrheinmeisterschaften

Nicola Kondziella Nordrheinmeisterin im Weitsprung

Die Nordrhein-Hallenmeisterschaften am Wochenende in Leverkusen müssen für die DTV-Teilnehmer differenziert gesehen werden. Unter dem Strich stehen ein Topergebnis durch Nicola Kondziella und einige ordentliche Platzierungen, aber auch Enttäuschungen. Ein weiteres Mal unterstrich Nicola Kondziella ihre Klasse im Weitsprung. Sie startet ab 2018 in der Klasse U18, in der sie letztlich auf überzeugende Weise Nordrheinmeisterin wurde. Dabei fing der Wettkampf gar nicht gut für sie an. Der erste Versuch war ungültig, der zweite misslang, aber mit dem dritten Versuch gelang ihr klar der Einzug in den Endkampf, in dem für sie als beste Weite 5,49 m gemessen wurden. Mit drei Sprüngen über 5,40 m lag sie klar vor dem übrigen Feld. Zuvor zeigte sie auch über 60 m eine gute Leistung, denn mit 8,19 s erreichte sie den Zwischenlauf, in dem sie mit 8,11 s nur um vier Hundertstelsekunden den Endlauf verpasste.

Ein Platz auf dem "Treppchen" war auch für Henrik Röhlichs Leistung im 1500 m Lauf der U20 der Lohn für eine gute kämpferische Einstellung. In dem gemeinsam mit den Männern durchgeführten Wettbewerb gab es früh eine Zweiteilung der Läufer, wobei Henrik in der zweiten Gruppe versuchte, das Tempo hoch zuhalten, was ihm nur bedingt gelang, aber es reichte in 4:20,91 min zu einem erfreulichen dritten Platz in der M20.

Christelle Youngas Platzierung im Kugelstoßen (5. Platz) der U18 ist nicht schlecht, mit ihrer Weite von 11,82 m blieb sie aber doch ziemlich weit von ihrer Bestweite entfernt. Aber Beständigkeit war auch bisher nicht ihre Stärke. Ebenfalls im Kugelstoßen gewöhnt sich Akash Prakash (U20) erst allmählich an das neue Gewicht von 6 kg, und so musste er sich vorerst noch mit 11,83 m zufrieden geben. Auch Ann-Kathrin Roeb muss jetzt mit der schwereren 4 kg-Kugel stoßen und hat mit ihren 8,32 m noch viel Spielraum nach oben. Über 60 m Hürden lief sie allerdings nicht schlechte 10,05 s, die aber nicht für den Endlauf reichten. Till Freyschmidts Versuche über 60 m und im Weitsprung eine meisterschaftswürdige Leistung abzuliefern, wurden durch die noch nicht ausgeheilte Zerrung leider vereitelt.


Willi Trocha
 

Bilder

 

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Zwei NRW-Meister und ein Vierter Platz bei den NRW-Seniorenhallenmeisterschaften in Düsseldorf

Frank Paschke (M50), Vierter über 3000m, Simone van Dam (W45), Erste über 800m und Jan Serner (M40), Erster beim Hochsprung

Besser hätte es für unsere drei Teilnehmer an den NRW-Hallenmeisterschaften der Senioren am Sonntag in Düsseldorf kaum laufen können. Mit zwei Titeln und einem vierten Platz war der erste Meisterschaftsauftritt in diesem Jahr mehr als erfreulich.

Wie immer, könnte man sagen, wenn Jan Serner bei Hallenmeisterschaften antritt, geht der Titelkampf nur über ihn. Auch diesmal stand Jan als Sieger auf dem obersten Siegerpodest. Nur schade, dass er gänzlich ohne Konkurrenz war. Bis 1,71 m hatte er es mit Gegnern aus anderen Altersklassen zu tun, von denen der Letzte aber bei 1,74 m passen musste. Da ging es für Jan erst richtig los: Bis einschließlich 1,83 m meisterte er alle Höhen im ersten Versuch, die 1,86 m schaffte er dann im dritten Anlauf, und auch über 1,89 m war er nicht chancenlos. Wenn man bedenkt, dass er stark erkältet war und auch noch Fußprobleme hatte, so ist seine Höhe toll. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften Anfang März in Erfurt möchte er auch dabei sein -wenn sein Dienstherr bei der Polizei grünes Licht gibt.

Im 800 m Lauf der Seniorinnen W45 konnte Simone van Dam wieder einmal ihr Durchsetzungsvermögen beweisen. Sie war durch eine langwierige Fußverletzung in ihrer Vorbereitung längere Zeit ausgebremst worden und wusste daher nicht so recht, wie weit sie schon wieder war. In ihrem Lauf, den W40 und 45 gemeinsam bestritten, lag Simone zunächst ganz hinten, während ihre schärfte Konkurrentin an der Spitze ein forsches Tempo anschlug. Allmählich arbeitete sie sich nach vorne, und nun entwickelte sich das Rennen zu einem Zweikampf. Simones Versuche, die Spitze zu übernehmen, wurden zunächst abgeblockt, aber 100 m vor dem Ziel war die Gegenwehr ihrer Gegnerin gebrochen und Simone lief sicher zum Titel. Groß war die Überraschung, dass sie mit 2:29,78 min nun auch in der Halle eine Zeit unter 2:30 min erreichte.

Im 3000 m Lauf der M50 präsentierte sich auch Frank Paschke in guter Verfassung. In einem Rennen, das vom Start weg in hohem Tempo begonnen wurde, erkannte er schon bald, dass er mit der Spitze nicht mitlaufen durfte. So bemühte er sich, das Tempo einigermaßen hoch zu halten, um die aus drei Läufern bestehende Verfolgergruppe auf Distanz zu halten. Dies gelang ihm auch recht gut, denn die KM-Abschnitte lief er in 3:32, 3:34 und nochmal 3:34 Min. Mit seinen 10:40,73 min auf dem vierten Platz zeigte sich Frank dann auch nicht ganz unzufrieden, wenn er auch gerne 5-10 Sekunden schneller gewesen wäre. Aber nun steht erst einmal eine Zeit für den Jahresanfang, die er im Laufe des Jahres dann hoffentlich verbessern kann.

 

 

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Erster erfolgreicher Wettkampf im neuen Jahr

Zwei Siege und gute Platzierungen in Dortmund

Unmittelbar nach den Weihnachts-/Neujahrtagen kamen acht unserer Jugendlichen in Dortmund zu ansprechenden Ergebnissen, u. a. zu zwei Siegen. Für den Trainer ergaben sich zugleich weitere Hinweise für die Meldungen zu den in zwei Wochen anstehenden Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen.

Stark präsentierte sich wieder Nicola Kondziella, die den Weitsprung der U18 für sich entschied und als beste Weite 5,44 m erzielte. Im Flachsprint (5. in 8,19 s - Vorlauf 8,17 s) war sie nicht so stark wie Ende Dezember, dafür rannte sie über 60 m Hürden in vielversprechenden 9,60 s auf den dritten Platz.

Pech hatte Till Freyschmidt, der sich beim Weitsprung eine leichte Zerrung zuzog und nach dem zweiten Versuch aufgeben musste; mit seinen im ersten Versuch erzielten 6,42 m gewann er aber diesen Wettbewerb. Einen guten Einstand im DTV-Trikot hatte Akash Prakash, der im Kugelstoßen der U20 mit 12,10 m Platz zwei belegte. Hinter ihm wurde Jan Wiltschek, der außerdem die 60 m im Vorlauf in 7,66 s sprintete, mit 11,24 m Vierter. Auch Christelle Younga (U18), die am Vortag noch an einem Kaderlehrgang teilgenommen hatte, wurde Vierte mit 12,03 m, dazu noch Sechste im Hochsprung (1,45 m), während sie über 60 m im Vorlauf 8,58 s benötigte. Mit 8,44 s qualifizierte sich Michelle Orkisz für den 60 m-B-Endlauf der U20, wo sie in 8,46 s Zweite wurde. Jonah Bailly hatte einen gelungenen Einstand in der U18: Mit 11,85 m stieß er die 5kg-Kugel auf eine persönliche Bestweite (5. Platz) und mit 7,67 s zeigte er über 60 m, dass er auch über eine gute Portion Grundschnelligkeit verfügt. Mit einem sechsten Platz im Weitsprung (4,91 m) und einem 8. Platz über 60 m Hürden (10,41 s) unterstrich Ann-Kathrin Roeb (W20) ihre Veranlagung vor allem für die technischen Disziplinen.

 

 

2017

 

DTV-Athleten in der LVN – Bestenliste 2017

Inzwischen liegen die Bestenlisten des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein vor, allerdings Stand 19. November 2017. Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese Zusammenstellung nicht vollständig und zum Teil auch unrichtig ist. Der Erhalt von Korrekturen an den LV Nordrhein wurde zwar teilweise bestätigt, aber Änderungen stehen noch aus.

Trotzdem gibt die Bestenliste einen guten Überblick, wo die einzelnen Wettkämpfer und die Vereine im Landesverband stehen. Der DTV braucht sich da nicht zu verstecken, sowohl hinsichtlich der Anzahl der Platzierungen als auch der Qualität der Leistungen. Bestätigt wird hier allerdings auch die schon im Abteilungsbericht und bei der Jahresabschlussfeier angemahnte mangelnde Präsenz des DTV in den Schülerklassen.

 

Alle Platzierungen als Tabelle

ohne Straßenläufe

erstellt von Willi Trocha

 

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Persönlicher Rückblick auf fünf erfolgreiche Altersklassenjahre in der M55

von Peter Fleischmann

Peter startet seit dem 01.01.2018 in der M60

Bericht

 

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