Jugend-Mittelrheinliga: DTV - SSF Bonn

 

DTV-Wasserball-Trainer Theo König, unermüdlicher und engagierter Sachwalter in Sachen Wasserball in Düren und im Bezirk Aachen , hat eine neue A-Jugend-Mannschaft aufgestellt, die sich aus Spielern aus Aachen, Stolberg und Düren zusammensetzt, da in keiner dieser Städte eine ausreichende Zahl von Spielern anzutreffen ist, die in der jeweiligen Stadt eine Mannschaft bilden könnte.

Die neu formierte Mannschaft spielt in der Mittelrhein-Liga gegen Mannschaften aus Köln und Bonn. Bisher gab es zwei Spiele gegen Bonn, wobei ein Spiel 9:16 verloren, ein weiteres mit 15:10 gewonnen wurde.

Am Wochenende verlor diese Mannschaft in einem Spiel gegen Poseidon Köln 4:8 und dabei zeigte sich auch das Handicap dieser Mannschaft, dass es ihr nämlich, sicherlich bedingt durch ein zu seltenes gemeinsames Training und eine zu geringe Zahl bisher gemeinsam absolvierter Spiele, etwas an der Feinabstimmung fehlt, dass sehr oft zu hektisch und nicht ausreichend kontrolliert agiert wird.

Und diese Schwäche wurde insbesondere zu Beginn des Spiels von den Kölner Spielern brutal ausgenutzt. Immer wieder schwammen sie wohl überlegte Konter, so dass es zu Beginn des zweiten Viertels sehr schnell 4:0 für die Kölner Spieler stand.

„In dieser Phase wurde das Spiel entschieden,“ so Theo Königs Analyse. Denn die nachfolgenden Viertel waren, zumindest vom Ergebnis her, ausgeglichen.

Dabei hatten die Dürener Spieler durchaus ihre Chancen, diese wurden jedoch durch einen nicht immer gelungenen Spielaufbau und daraus resultierende unkontrollierte Schüsse oftmals vergeben. Zudem hatten die Kölner einen vorzüglichen Torwart, der gelegentlich frei vor ihm auftauchende Dürener Spieler nicht zum Torerfolg kommen ließ, Distanzschüsse bereiteten ihm ohnehin keine Probleme. 

Verbesserungswürdig erschien auch das Spiel ohne Ball, die Spieler boten sich dem den Ball führenden Spieler zu selten an. Andererseits waren die Dürener Spieler erfolgreich, wenn sie ruhig und überlegt, die Situation voll ausspielend, aufbauten und mit dem Schuss bis zu einem günstigen Moment warteten.

Und dies macht auch für das Rückspiel hoffnungsvoll. Wenn die Dürener Spieler ruhig ihr Spiel aufziehen, sich auf ihre schwimmerischen Stärken besinnen, kann und sollte der Spieß umgedreht werden.  

Die Mannschaft: Markus Kaiser (ASV), Tim Ross(DTV), Winand Lukas(SSV), Roman Feldmann(DTV), Benny Eckert(DTV), Tim Kloos(SSV), Thomas Mertens(SSV), Mark Braun(SSV), Christoph Schmidhuber(DTV), Jens Schmitz(SSV), Fabian Malsbenden(DTV).


Bericht: Ingo Stelter