Sprinterkönig in Düren 12./16.06.2006

Bei den Schwimmerinnen und Schwimmern der SG Düren 99 und des DTV 1847 ist die alte Königin die neue Königin, der alte König der neue König, d.h., Maren Roeb und Andreas Seyer sind nach wie vor  die besten Sprinter im Dürener Schwimmerlager.

Dabei gewannen beide im alljährlich durchgeführten Wettbewerb um die Würde des „Sprinterkönigs“, der die vier Lagen über jeweils fünfzig Meter beinhaltet und bei dem die in den einzelnen Lagen erzielten Zeiten zum Gesamtergebnis addiert werden , mit gehörigem Abstand zu den nachfolgenden Schwimmerinnen und Schwimmern.

Andreas Seyer, der alle vier Lagen bei den Jungs gewann, gelang sogar eine erneute Verbesserung der bisherigen Bestzeit von 1:49,59 Min. aus dem Vorjahr auf unglaubliche 1:49,02 Min. Aber auch Felix Kimmerle, 1:55,88 Min., und Johannes Funken, 1:58,49 Min., als Zweiter und Dritter konnten sich mit ihren  hervorragenden Zeiten, die in manchem Jahr zuvor zum Sieg  ausgereicht hätten, durchaus sehen lassen, wobei Felix Kimmerle dem Sieger Andreas Seyer einen noch härteren Kampf liefern könnte, hätte er nicht diese fatale Schwäche in der Brust-Lage, in der er auf Andreas Seyer fast vier Sekunden verlor.

„Kurios“ verlief der Wettkampf bei den Mädchen, in dem Maren Roeb mit 2:06,57 Min. vor Vera Niemeyer mit 2:09,13 Min. und Aleksandra Szulinska mit 2:11,94 Min. siegte. „Kurios“ insofern, als Maren Roeb gegenüber Vera Niemeyer ausgerechnet in der Rückenlage, in der sich beide Schwimmerinnen in der zurückliegenden Saison wiederholt heiße Duelle mit wechselndem Ausgang geliefert haben, den Wettkampf vorentschied, indem sie Vera Niemeyer hier fast zwei Sekunden abnahm. Da nützte es dann auch nichts mehr, dass Vera Niemeyer die Brust-Lage mit fast einer Sekunde klar für sich entschied. Eine „Kuriosität“ im übrigen auch dieser Sieg, da die Brust-Lage bis dato nun wahrlich nicht zu Vera Niemeyers Stärken gehörte. Maren Roeb gewann noch die Kraul-Lage, während Delphin an die aktuelle DTV-Delphin-„Königin“ Aleksandra Szulinska ging.

Die weiteren Platzierungen, Mädchen: 4. Judith Stahnke 2:14,22 Min., 5.Martina Kersjes 2:16,79 Min., 6. Johanna Schruff 2:17,95 Min., 7. Julia Schmidt-Stafford 2:18,44 Min., 8. Nadia Nobis 2:19,41 min., 9. Marion Kohl 2:20,08 Min., 10. Laura Meyer 2:28,85 Min.

Jungen: 4. Fabian Klee 2:01,00 Min., 5. Michael Amend 2:04,88 Min., 6. David Kools 2:05,88 Min., 7, Stefan Freier 2.09,42 Min., 8. Fabian Malsbenden 2:10,07 Min., 9. Walter Haar 2:11,58 Min., 10. Dirk Bromand 2:15,36 Min.

Auf den Startblöcken standen darüber hinaus in den Jahrgängen die Königinnen und Könige der ferneren Zukunft:
Jg. 2000 Justin Moll; 99 Natascha Bücker/Steffen Krüger; 98 Jana Bromand/Stefan Robertz ; 97 Hannah Bodes/Sven Hünerbein ; 96 Hannah Nagatz/Sebastian Friße ; 95 Hanna Lorenz/Can Zurnaci ; 94 Stephanie Königs/Stefan Kraus ; 93 Sarah Rosarius/Frédéric Malsbenden ; 92 Nadja Hilger/Fritz Halfmann ; 90 Philipp Zieba