DSV Kurzbahn 25.-27. November 2005 in Essen
Michael Lichtwalds Fazit nach den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen über das Abschneiden seiner Schwimmerinnen:
“ Unter den gegebenen Bedingungen war das ganz gut.“

Übersetzt heißt dies: Schade, dass die Schwimmerinnen entweder im Vorfeld erkrankt waren und eine Woche lang nicht trainieren konnten oder dass sie bei den Meisterschaften noch erkrankt waren.

So war es um so erstaunlicher, dass sich die Leistungen der Schwimmerinnen dennoch meist im Bereich der Bestleistungen bewegten. Was wäre ohne diese Erkrankungen möglich gewesen!

Die beste Platzierung erkämpfte Maren Roeb über 50n R mit 0:30,40 Min., was Platz neunzehn bedeutete. Über die 200m R in 2:21,78 Min., die 200m L in 2:24,24 Min. und die 100m R in platzierte sie sich jeweils auf Platz dreiundzwanzig. In welchem Ausmaß die Erkrankung Maren Roeb behinderte, beoachtete Michael Lichtwald insbesondere über 200m L, als Maren Roeb auf dieser längeren Strecke „kaum die notwendige Luft bekam“

Vera Niemeyer platzierte sich über 200m R mit 2:21,69 Min. einen Platz vor Maren Roeb und schwamm ansonsten wie auch Maren Roeb die übrigen Strecken mit einem Abstand von gut einer Sekunde zu ihren Bestzeiten: 200m L 2:26,42 Min.( 31. Pl.), 100m R 1:06,47 Min.(30. Pl.) und 50m R 0;31,38 Min.(62. Pl.)

Auch bei Nicole Wynands war auf der längeren Strecke auf Grund der Erkrankung ein erheblicher Abfall gegenüber der Bestzeit festzustellen, 200m D 2:25,08 Min.(36. Pl.). Wie gut die Form jedoch grundsätzlich war, was bei diesen Meisterschaften „drin“ gewesen wäre, zeigte sie dann über 100m D mit 1:04,88 Min.(36. Pl.), nur 9/100 Sekunden hinter der Bestzeit (!), und über 50m D in 0:29,71 Min.

Bestzeiten gab es dennoch. Die 4x50m F-Staffel schwamm in der Besetzung Nicole Wynands, Vera Niemeyer, Maren Roeb und Johanna Schruff einen neuen Vereinsrekord in 1.53,08 Min., wobei Johanna Schruff ihre Bestzeit auf dieser Kurzstrecke um über eine Sekunde (!) auf 0:28,67 Min. verbesserte.