NRW Meisterschaften in Wuppertal 10./11.06.2006

Auch die Abitur-Vorbereitungen mit dem, dadurch bedingt, geringeren Training konnten Maren Roeb nicht daran hindern, bei den NRW-Schwimm-Meisterschaften einen Titel zu holen und zwar den über 50m R. Sie gewann den Endlauf in 0:31,04 Min., nachdem sie im Vorlauf noch in der neuen Vereinsrekordzeit von 0:30,89 Min. ins Ziel gekommen war. Erfreulich war, Vera Niemeyer belegte darüber hinaus in diesem Endlauf in 0:32,81 Min. noch den vierten Platz. Beide Schwimmerinnen konnten sich schließlich auch über 100m R mit ihren Vorlaufergebnissen für den Endlauf qualifizieren. Maren Roeb schwamm im Vorlauf 1:08,24 Min., Vera Niemeyer 1:08,36 Min., was im  Jahrgang für sie den zweiten Platz und die Silbermedaille bedeutete. Im Endlauf gelang Maren Roeb dann noch einmal eine erstaunliche Steigerung auf ausgezeichnete 1:06, 91 Min. und einen nicht erwarteten zweiten Platz, während Vera Niemeyer ihre hervorragende Zeit aus dem Vorlauf mit 1:08,77 Min. bestätigen konnte, Platz sechs.  Mit diesen beiden Schwimmerinnen sind auch gleichzeitig die besten Akteure im DTV-Team genannt.

 

Vera Niemeyer verpaßte darüber hinaus über 200m L und 200m R jeweils nur knapp den Sprung aufs Treppchen, obwohl sie über 200m L mit 2:29,44 Min. eine neue persönliche Bestleistung aufstellte und sich über 200m R nach dem Vorlauf im Endlauf auf 2.26,44 Min. steigerte, was jedoch jeweils „nur“ Platz vier bedeutete. Maren Roeb schwamm über 200m R 2:28,12 Min., Platz neun, das geringere Training forderte wohl doch seinen Tribut.

 

Sehr gute Platzierungen erreichten auch  Aleksandra Szulinska mit den Plätzen vier, fünf und sechs und Judith Stahnke mit Platz sechs und acht in ihren Jahrgängen, wobei Aleksandra Szulinska auf den Delphin-Strecken die wohl insgeheim angestrebte Qualifikationszeit für die DM knapp verpaßte, 100m D 1:08,44 Min., während Judith Stahnke ihre beste Zeit über 100m F mit 1:04,08 Min. erzielte.

Johanna Schruffs beste Leistung waren die 1:04,77 Min. über 100m F, bei Laura Meyer war dies die neue Bestzeit über 200m B mit 3:01,19 Min., während sich Nadia Nobis über 200m B mit 3:03,85 Min. und Marion Kohl über 50m F mit 0:30,91 Min. ebenfalls im Bereich ihrer Bestzeiten bewegten.

 

Die bei allen DTV-Schwimmern gegenüber den Bez.-Meisterschaften festzustellende Formverbesserung war bei Felix Kimmerle besonders offensichtlich. Er schwamm mit guten Zeiten über 200m R, 2:25,80 Min., und über 200m L, 2:24,20 Min., in seinem Jahrgang auf die Plätze fünf und acht und verbesserte seine Bestzeit über 100m D noch auf 1.02,99 Min. Auch Fabian Klee steigerte seine 50m F-Zeit auf 0:26,88 Min. und schwamm über 200m D auf einen Platz unter den ersten zehn, 200m D 2:33,67 Min. Hervorragende Zeiten und trotzdem nur Platzierungen jenseits der zwanzig. Das war das Los von Thomas Wirth, er schwimmt halt in einem sehr starken Jahrgang: z. B. 200m L 2:23,67 Min. Michael Amend zeigte seine beste Leistung in der Staffel über 100m B, 1:17,27 Min., wie auch Fabian Malsbenden, über 100m F 0:59,97 Min.