DMS Endkampf der Herren am 12. November 2006 in Düren

Die DTV-Schwimmer- Welt ist weiterhin perfekt. Nach den DTV-Schwimmerinnen, die am Samstag ihren Platz innerhalb der Deutschen Mannschafts- Meisterschaft in der 2. Bundesliga halten konnten, gelang es am Sonntag im Dürener Hallenbad Jesuitenhof auch den DTV-Schwimmern den Abstieg aus der Oberliga West zu vermeiden.

Dieses Unternehmen hing allerdings, wie sich nach Beendigung des Wettbewerbs herausstellte, bis zum letzten Rennen am seidenen Faden. Im Endergebnis trennten die DTV-Schwimmer mit 20061 Punkten nur 112 Punkte vom SC Hardtberg, der mit 19949 P. zweiter Absteiger aus der Oberliga West ist. Erster Absteiger ist die SG Krefeld.

Die Brisanz, dass der Punkte-Abstand zwischen dem SC Hardtberg und dem DTV 1847 so gering war, stellte sich deshalb erst nach dem letzten Wettbewerb im Dürener Hallenbad Jesuitenhof heraus, weil die Dürener Schwimmer aus organisatorischen Gründen in der Aufstiegsgruppe, in der die Aufsteiger in die Bundesliga ausgeschwommen werden,  und nicht  in der Abstiegsgruppe starteten, in die sie nach den Vorkampfergebnissen eigentlich gehört hätten.

Dies führte dazu, dass einmal nie ein Vergleich über den jeweiligen Punktestand möglich war, dass zum anderen nie der unmittelbare Kampf mit den weiteren potentiellen Absteigern stattfand.

Über Vor- und Nachteile dieser speziellen Situation wurde im DTV-Fan-Lager lange diskutiert. Letztendlich war es aber auch gleichgültig, da DTV-Trainer Michael Lichtwald seine Jungs hervorragend eingestellt hatte, da die DTV-Cracks auch durch die Bank hervorragende Leistungen zeigten, so dass sie im Konzert der doch etwas höherwertigen Mannschaften kräftig  mitmischten und nie, wie im Vorfeld teilweise befürchtet, deklassiert wurden.

Absoluter „Super-Star“ unter den DTV-Schwimmern war dabei dieses Mal Andreas Seyer. Er ging fünfmal an den Start, gewann alle fünf Rennen, stellte dabei zwei neue Vereinsrekorde auf, !00m R 0:58,07 Min. und 100m F 0:52,94 Min., und fuhr auch die meisten Punkte ein, 3692 P.. Der beste Andreas Seyer aller Zeiten. Dabei ist der Junge doch auch in der Vergangenheit schon gelegentlich ganz passabel geschwommen. Wie er z.B. seinen „ewigen“ Konkurrenten Jan Nigel vom ASV in zwei Rennen „nass“ machte, das war schon erstaunlich.

Erstaunlich auch Michael Nauta, 2965 P.. Studienbedingt schwamm er nahezu ohne jedes Training und war dennoch nie zu weit von seinen Bestzeiten entfernt. Seine beste Leistung waren die 0.26,95 Min. über 50m D. Ein Michael Nauta im Training wäre sicherlich in Andreas Seyers Bereichen geschwommen.

Ohne intensiveres Training schwamm auch Matthias Backmann, 2058 P., und in einem solchen Zustand über 1500m F 17:50,91 Min. zu schwimmen, das ruft Bewunderung hervor. Zur Fraktion der in diesem Team nicht mehr so intensensiv Trainierenden gehört auch Stefan Freier. Seine 1:13,03 Min. über 100m B und die 2:43,34 Min. über 200m hervorragend.

Sehr stark wiederum Felix Kimmerle, der die zweitbeste Punktzahl bei fünf Starts holte, 3043 P., dabei zwei Bestzeiten schwamm,100m R 1:02,18 Min. und 50m R 0:29,21 Min.. Einfach Klasse! Wie auch Thomas Wirth, 2303 P., der drei Bestzeiten schwamm, 200m R 2:19,16 Min., 200m L 2:17,74 Min. und 400m F 4:25,93 Min. und sich gegenüber dem Vorkampf gewaltig steigerte. Diese erhebliche Steigerung gegenüber dem Vorkampf, die den großen Erfolg dieses Teams erst möglich machte, war auch bei Michael Amend, Johannes Funken Fabian Klee und Fabian Malsbenden festzustellen. Michael Amend, 1043 P.,  ist jetzt bester Brustschwimmer, 100m B 1:12,98 Min., Johannes Funken,1240 P., für den Sprint zuständig, schwamm über 50m B eine Bestzeit, 0.31,61 Min., Fabian Klee,1579 P., verbesserte seine Bestzeiten über 200m F, 2:06,13 Min., und 200m D, 2:24,26 Min., und überzeugte besonders über 1500m F,  als er sich gegenüber dem Vorkampf um 24 Sekunden steigerte! Fabian Malsbenden, 1110 P., rechtfertigte seine erstmalige Aufstellung schließlich mit seiner Bestzeit über  100m F  in 0:57,59 Min.