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DMS Vorkampf am 28./29. Oktober 2006 |
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Für die Schwimmerinnen und Schwimmer des DTV 1847 kann der Endkampf der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen, in dem die Mädchen ihren Platz in der 2. Bundesliga und die Jungen ihren Platz in der Oberliga West behaupten wollen, zu einem ganz schön harten Job werden. Denn nach dem Vorkampf, der für die Mädchen am Wochenende in Siegen und für die Jungen in Mülheim stattfand, befinden sich beide Mannschaften mit ihren erzielten Punktzahlen in den jeweiligen Abstiegsgruppen, die die Absteiger unter sich ausmachen, und innerhalb dieser Gruppen auch nicht gerade an der Spitze. Und dennoch ist DTV-Trainer Michael Lichtwald, was den Erhalt der Plätze in der jeweiligen Liga anbetrifft, sehr optimistisch, denn seine ganze Konzentration der Kräfte galt schon mit dem Trainingslager auf Lanzarote von vornherein dem Endkampf, er verschwendete mit seinem Team keine Aufmerksamkeit auf den Vorkampf, da realistischerweise ein Aufstieg in die 1. Bundesliga nicht „drin“ ist. Die Konzentration auf den Endkampf ging sogar so weit, dass Michael Lichtwald noch am Tag vor dem Wettkampf das volle Trainingsprogramm, verbunden mit einem Kraft-Training, schwimmen ließ. Der Vorkampf wurde nur zum Testen und Einschwimmen genutzt. Nach diesem Einschwimmen Michael Lichtwalds moderate Devise: „Die Lage ist ernst, aber hoffnungvoll.“ Die Lage ist insbesondere ernst, da das Niveau in diesem Jahr in beiden Ligen sehr hoch ist. So erzielten beide DTV-Teams gegenüber den Vorkampfergebnissen der Vorjahre höhere Punktzahlen und liegen dennoch am Ende des Klassements. Dies bedeutet aber auch gleichzeitig, dass der Abstand zu den Mitbewerbern sehr gering ist, dass die DTV-Teams bei den zu erwartenden Steigerungen dem Klassen-Erhalt sehr zuversichtlich entgegensehen können. Grund zur Zuversicht und zum Optimismus besteht auch deshalb, weil Michael Lichtwald mit den gezeigten Leistungen seiner Schwimmerinnen und Schwimmer unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden war. Darüber hinaus haben die DTV-Schwimmer noch einige Trümpfe im Ärmel: Der Wettkampf findet im eigenen Bad statt, so dass eine kräftezehrende Anreise entfällt, der Zeitplan ist mit einer langen Pause auf die DTV-Teams zugeschnitten, das frenetische Publikum wird die DTV-Cracks nach vorne peitschen, der fast sprichwörtliche DTV-Kampfgeist wird erst hier zum Tragen kommen. Bereits in hervorragender Form schwamm Andreas Seyer, der ausgezeichnete 3527 Punkte erzielte und darüber hinaus über 50m D mit bemerkenswerten 0:25,65 Min. einen neuen Vereinsrekord schwamm. Ihm folgten Felix Kimmerle( 2914 P.) und Michael Nauta( 2907 P.), wobei Felix Kimmerle mit Sicherheit im Endkampf noch erheblich zulegen wird, während Michael Nauta fast ein wenig überraschte, da er ohne jedes Training, in Examens-Vorbereitungen steckend, diese hohe Punktzahl brachte. Eine sehr positive Überraschung war auch Fabian Malsbenden, der für den erkrankten Johannes Funken einsprang und dabei zwei Bestzeiten schwamm. Über 200m F verbesserte er sich um fast zehn Sekunden auf 2:07,40 Min. Viermal starteten Thomas Wirth(2161 P.), Fabian Klee(1951 P.) und Matthias Backmann(1947 P.), während Michael Amend(1503 P.) dreimal startete und dabei eine Bestzeit erzielte, 50m B 0:33,51 Min.. Stefan Freier(998 P.) konnte glücklicherweise einen US-Aufenthalt verschieben und somit das Team in seiner Domäne, dem Brustschwimmen, wesentlich unterstützen, 100m B 1:13,96 Min. Bei den Mädchen erzielte ein Triumvirat bei fünf Starts die höchsten Punktzahlen: Maren Roeb(3525 P.), Vera Niemeyer(3274 P.) und Martina Kersjes(3021 P.). Dabei erzielte Maren Roeb die höchste Einzelpunkztahl: 50m R 0:31,13 Min.(747 P.9, Vera Niemeyer war schnellste Rückenschwimmerin, 100m R 1:06,64 Min. und Martina Kersjes verbesserte sich über 400m F um unglaubliche elf Sekunden auf 4:47,14 Min. Judith Stahnke(2358 P.), Nicole Wynands(2127 P.) und Aleksandra Szulinska(2108 P.) starteten viermal zu bemerkenswerten Punktzahlen, wobei Nicole Wynands ebenfalls ohne stetes Training, sie schrieb ihre Diplomarbeit, ihre beachtlichen Ergebnisse erzielte. Nadia Nobis(1541 P.) schwamm erstmals in der ersten Mannschaft und dabei gleich dreimal zu Bestzeiten: 200m B 2;54,66 Min. Die 200m B in 2:59,51 Min. waren auch Laura Meyers(1477 P.) beste Zeit. Schließlich schwamm auch Johanna Schruff, 800m F 10:30,98 Min, zu einer neuen Bestzeit Fazit: Bei den Schwimmerinnen und Schwimmerinnen ist noch viel „drin“ Mit einem solchen Trainer kann man nicht absteigen.
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