DMS 2. Bundesliga West - Rückkampf am 10.11.2007 in Düren

(vorne v.l.n.r: Sarah Rosarius, Laura Meyer, Katrin Kohl)
(hinten: v.l.n.r: Nicole Wynands, Martina Kersjes, Michael Lichtwald, Nadia Nobis, Johanna Schruff, Maren Roeb)

Schade, unsere Mädchen konnten im Rahmen der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen ihren Platz in der 2. Bundesliga nicht halten, sie sind am Wochenende im Endkampf, der im Dürener Hallenbad Jesuitenhof stattfand, nach großem Kampf wieder in die Oberliga abgestiegen.
Fast wäre ihnen das nahezu Unmögliche noch gelungen, denn der Kampf mit den Mädchen des SV Bergisch Gladbach um einen Nicht-Abstiegsplatz war bis zum Ende offen. Am Ende trennten die beiden Vereine nur 200 Punkte.
Der erhebliche Aderlass – Vera Niemeyer, Judith Stahnke und Aleksandra Szulinska schwimmen nicht mehr für den DTV, Marion Kohl und Julia Schmidt-Stafford waren verletzt – konnte letztendlich doch nicht kompensiert werden.
Etwas Wehmut beschlich DTV-Trainer Michael Lichtwald: “Das geht nicht spurlos an mir vorüber, zwanzig Jahre stete Steigerung, drei Jahre Bundesliga, jetzt leider der Abstieg“.
Gleichzeitig war Michael Lichtwald aber auf seine Mädchen auch außerordentlich stolz. Sie hatten sich im Endkampf alle erheblich gesteigert, übertrafen im Gesamtergebnis den Vorkampf um fast 1000 Punkte. Vera Niemeyers Vater, Experte und immer noch ein bisschen DTV-Fan, hierzu: „Da war er wieder, der DTV-Kampfgeist.“
Allen voran Maren Roeb, Martina Kersjes und Nicole Wynands, die aus beruflichen Gründen nicht mehr so intensiv und kontinuierlich trainieren können, aber dennoch herausragende Leistungen zeigten.
Maren Roeb gewann drei Rennen: 200m R 2:21,07 Min., 200m L 2:25,99 Min., 100m R 1:05,23 Min., schwamm über 200m D sogar in neuer persönlicher Bestzeit, 2:26,37 Min., auf den zweiten Platz und erzielte für die 0:30,76 Min. über 50m R ihre höchste Punktzahl: 774 P.
Ihr Gesamtergebnis bestes DTV-Ergebnis: 3594 P. Fazit: Maren Roeb muss weiter schwimmen! Soviel Eleganz und Leichtigkeit.
Dasselbe gilt für Martina Kersjes. Was für eine Schau als Schlußschwimmerin des 1. Abschnitts über 100m Freistil in 1:00,83 Min. Sie ist für diese Position nach wie vor prädestiniert. Aber auch die übrigen Ergebnisse waren bemerkenswert: 200m F 2:14,70 Min., 100m D 1:08,26 Min., 50m D 0:30,70 Min., 400m F 4:50,38 Min.
Den absoluten Schlußpunkt unter den Wettkampf setzte dieses Mal Nicole Wynands: 100m F in 1:02,24 Min.. Und das nach bestenfalls sechs-wöchigem Training. Ihrem: „Ich weiß gar nicht, wie ich das gemacht habe“, ist nur zuzustimmen, zumal über 100m L in 1:11,84 Min. noch eine Bestzeit hinzukam: 100m D 1:06,98 Min., 50m D 0:30,03 Min., 50m F 0:28,33 Min.
Aber auch die jüngeren Schwimmerinnen steigerten sich gewaltig.
Laura Meyer verbesserte ihre Zeiten in ihrer besten Lage gegenüber dem Vorkampf erheblich: 100m B 1.23,18 Min., 200m B 2.58,04 Min., 50m B 0:39,41 Min. Höhepunkt bei ihr die neue Bestzeit über 400m L mit 5:58,34 Min. Sarah Rosarius freute sich über die Verbesserung ihres Vorkampfergebnisses über 800m F um mehr als sechzehn Sekunden auf 11.21,78 Min., während Johanna Schruff ,erneut in hervorragender Form, ihre Bestzeiten über die Rückenstrecken verbesserte: 200m 2:33,21 Min., 100m R 1:10,93 Min., dazu noch 100m L 1:14,44 Min., 50m R 0:33,16 Min., 400m F 5:07,74 Min.
Einen gewaltigen Sprung nach vorn hat Katrin Kohl gemacht: drei Bestzeiten, 200m F 2:23,36 Min., 800m F 10:38,16 Min., 50m F 0:30,10 Min., und dann noch 200m D 2:54,24 Min.. Fünftbeste Punktesammlerin war Nadia Nobis, hervorragend ihre neue Bestzeit über 200m L in 2:36,23 Min. wie auch die 400m L in 5:37,64 Min., neben ihren bemerkenswerten Brustzeiten: 100m B 1:23,18 Min., 50m B 0:38,96 Min. und 200m B 2:55,51 Min.
 

Bericht: Ingo Stelter