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Das wird in der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen für die
beiden Teams des DTV 1847 noch ein ganz heißer Tanz. Nach dem Vorkampf
liegen die Mädchen in der 2. Bundesliga unter zwölf Mannschaften an letzter
Stelle, mit gehörigem Abstand zum aktuell Drittletzten, der den vor dem
Abstieg rettenden Platz belegt, während sich die Jungen in der Oberliga auf
dem drittletzten Platz befinden, mit gehörigem Abstand zu den beiden hinter
ihnen liegenden Mannschaften.
Trotz dieser schwierigen Situation ist DTV-Trainer Michael Lichtwald, was
den Erhalt der beiden Ligen-Plätze anbetrifft, doch relativ optimistisch,
denn zum einen erwartet er noch eine erhebliche Leistungssteigerung beider
Teams, zum anderen zählt er auf den Heimvorteil, da beide Wettkämpfe in
Düren stattfinden. Der Wettkampf der Mädchen findet am kommenden Samstag,
der der Jungen eine Woche später statt.
Eine Leistungssteigerung erhofft sich Michael Lichtwald insbesondere von
einer Reduzierung der Intensität des Trainings, für die Mädchen mit Beginn
dieser Woche, während die Jungen eine Woche später in eine Phase der
Erholung, die Kräfte freimachen wird, eintreten sollen.
Im übrigen war Michael Lichtwald mit den Ergebnissen seiner Schwimmerinnen
und Schwimmer durchaus zufrieden. Maren Roeb, 50m R 0:31,02 min., gewann
ihre fünf Rennen, Martina Kersjes, 200m F 2:16,70 Min., erzielte die
zweithöchste Punktzahl im Team und Nicole Wynands, 100m F 1:04,01 Min., war
erstaunlicherweise nahezu ohne jedes Training nicht gar so weit von ihren
besten Zeiten entfernt. Nadia Nobis, 200m L 2:37,40 Min., Katrin Kohl, 50m F
0:30,70 Min., und Johanna Schruff, 100m R 1:11,48 Min., schwammen jeweils
zwei Bestzeiten, während Laura Meyer, 200m B 3:00,18 Min., insbesondere in
ihrer stärksten Lage, dem Brustschwimmen, aufsteigende Tendenz
demonstrierte. Sarah Rosarius, 800m F 11:37,92 Min., war bei ihrem ersten
Start im Bundesliga-Team doch ein wenig Nervosität anzumerken. In Düren wird
sie, da sie die Atmosphäre jetzt kennt, Bestzeit schwimmen. Der Erhalt der
Liga ist somit noch lange nicht abgeschrieben! Schade nur, dass Marion Kohl
und Julia Schmidt-Stafford noch erkrankt bzw. verletzt waren.
Die Schwimmer werden mit großer Sicherheit in der Oberliga bleiben. Die in
Gelsenkirchen im Vorkampf erzielten 18189 P. geben nicht das
Leistungsvermögen dieses Teams wieder. So ließ Michael Lichtwald z.B. am
Wettkampfvortag vor Gelsenkirchen noch Krafttraining machen, so dass die
Schwimmer nicht frisch und ausgeruht an den Start gingen. Das wird in Düren
ganz anders sein, 20000 P. sind „drin“.
Stärkster DTV-Schwimmer war natürlich trotz einer Rückenverletzung Andreas
Seyer, 100m R 1:00,50 Min., Ausdruck von Felix Kimmerles guter Form war eine
erneute Verbesserung seiner 100m D-Bestzeit auf 0:59,02 Min., sehr stark die
Team-Neulinge Fabian Kools, 200m F 2:09,23 Min., Frédéric Malsbenden, 1500m
F 18:35,95 Min., und Christoph Schmidhuber, 1500m F 18:11,65 Min.. Ganz
besonders große Hoffnungen setzt Michael Lichtwald, was die Verbesserung der
Punktzahl anbetrifft, in seine arrivierten Cracks Michael Amend, 50m B
0:32,60 Min., Johannes Funken, 50m D 0:27,79 Min., Fabian Klee, 50m F
0:26,20 Min., Fabian Malsbenden, 100m F 0:57,48 Min. (Bestzeit), und Thomas
Wirth, 200m L 2:17,82 Min.
Bericht: Ingo Stelter |