Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen 2007 - Vorkampf

Das wird in der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen für die beiden Teams des DTV 1847 noch ein ganz heißer Tanz. Nach dem Vorkampf liegen die Mädchen in der 2. Bundesliga unter zwölf Mannschaften an letzter Stelle, mit gehörigem Abstand zum aktuell Drittletzten, der den vor dem Abstieg rettenden Platz belegt, während sich die Jungen in der Oberliga auf dem drittletzten Platz befinden, mit gehörigem Abstand zu den beiden hinter ihnen liegenden Mannschaften.
Trotz dieser schwierigen Situation ist DTV-Trainer Michael Lichtwald, was den Erhalt der beiden Ligen-Plätze anbetrifft, doch relativ optimistisch, denn zum einen erwartet er noch eine erhebliche Leistungssteigerung beider Teams, zum anderen zählt er auf den Heimvorteil, da beide Wettkämpfe in Düren stattfinden. Der Wettkampf der Mädchen findet am kommenden Samstag, der der Jungen eine Woche später statt.
Eine Leistungssteigerung erhofft sich Michael Lichtwald insbesondere von einer Reduzierung der Intensität des Trainings, für die Mädchen mit Beginn dieser Woche, während die Jungen eine Woche später in eine Phase der Erholung, die Kräfte freimachen wird, eintreten sollen.
Im übrigen war Michael Lichtwald mit den Ergebnissen seiner Schwimmerinnen und Schwimmer durchaus zufrieden. Maren Roeb, 50m R 0:31,02 min., gewann ihre fünf Rennen, Martina Kersjes, 200m F 2:16,70 Min., erzielte die zweithöchste Punktzahl im Team und Nicole Wynands, 100m F 1:04,01 Min., war erstaunlicherweise nahezu ohne jedes Training nicht gar so weit von ihren besten Zeiten entfernt. Nadia Nobis, 200m L 2:37,40 Min., Katrin Kohl, 50m F 0:30,70 Min., und Johanna Schruff, 100m R 1:11,48 Min., schwammen jeweils zwei Bestzeiten, während Laura Meyer, 200m B 3:00,18 Min., insbesondere in ihrer stärksten Lage, dem Brustschwimmen, aufsteigende Tendenz demonstrierte. Sarah Rosarius, 800m F 11:37,92 Min., war bei ihrem ersten Start im Bundesliga-Team doch ein wenig Nervosität anzumerken. In Düren wird sie, da sie die Atmosphäre jetzt kennt, Bestzeit schwimmen. Der Erhalt der Liga ist somit noch lange nicht abgeschrieben! Schade nur, dass Marion Kohl und Julia Schmidt-Stafford noch erkrankt bzw. verletzt waren.

Die Schwimmer werden mit großer Sicherheit in der Oberliga bleiben. Die in Gelsenkirchen im Vorkampf erzielten 18189 P. geben nicht das Leistungsvermögen dieses Teams wieder. So ließ Michael Lichtwald z.B. am Wettkampfvortag vor Gelsenkirchen noch Krafttraining machen, so dass die Schwimmer nicht frisch und ausgeruht an den Start gingen. Das wird in Düren ganz anders sein, 20000 P. sind „drin“.
Stärkster DTV-Schwimmer war natürlich trotz einer Rückenverletzung Andreas Seyer, 100m R 1:00,50 Min., Ausdruck von Felix Kimmerles guter Form war eine erneute Verbesserung seiner 100m D-Bestzeit auf 0:59,02 Min., sehr stark die Team-Neulinge Fabian Kools, 200m F 2:09,23 Min., Frédéric Malsbenden, 1500m F 18:35,95 Min., und Christoph Schmidhuber, 1500m F 18:11,65 Min.. Ganz besonders große Hoffnungen setzt Michael Lichtwald, was die Verbesserung der Punktzahl anbetrifft, in seine arrivierten Cracks Michael Amend, 50m B 0:32,60 Min., Johannes Funken, 50m D 0:27,79 Min., Fabian Klee, 50m F 0:26,20 Min., Fabian Malsbenden, 100m F 0:57,48 Min. (Bestzeit), und Thomas Wirth, 200m L 2:17,82 Min.
 

Bericht: Ingo Stelter